
Zur Teilnahme des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) an den Christopher Street Day-Paraden am Samstag, dem 8. August 2009, in Hamburg und Mannheim erklärt der Bundesvorsitzende der Schwusos Ansgar Dittmar:

Zur Teilnahme des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) an den Christopher Street Day-Paraden am Samstag, dem 8. August 2009, in Hamburg und Mannheim erklärt der Bundesvorsitzende der Schwusos Ansgar Dittmar:
Auch am Samstag werden wieder Lesben und Schwule bei den Christopher Street Day (CSD)-Paraden in Hamburg und Mannheim zeigen, dass man sich wegen seiner sexuellen Identität nicht verstecken muss. Wir fordern von allen Bundesländern, der Initiative des Landes Berlin und der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zu folgen, das Merkmal der sexuellen Identität in den Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes aufzunehmen. In Mannheim freuen wir uns, dass die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles den CSD eröffnen wird – und natürlich auf dem Wagen der Schwusos mitfährt.
Ebenso freuen wir uns, dass Brigitte Zypries für den Hamburger CSD die Schirmherrschaft übernommen hat und gemeinsam mit den SPD-Bundestagabgeordneten Johannes Kahrs und Christian Carstensen bei der Parade dabei sein wird. Brigitte Zypries kämpft seit langem für die Gleichstellung von Lesben und Schwulen. Mit ihrer Initiative, nicht nur den Artikel 3 GG zu erweitern, sondern auch Artikel 6 GG um den Bereich „Lebenspartnerschaft“ zu ergänzen, hat sie wesentliche Forderungen der lesbisch-schwulen Community übernommen und unterstreicht die Forderungen des SPD-Regierungsprogramms. Mit der Vorstellung der Studie zu Regenbogenfamilien und ihrer Forderung nach gleichem Adoptionsrecht zeigt Brigitte Zypries einmal mehr, dass es der SPD mit der Gleichstellung Ernst ist.
Auch der Landesvorsitzende der SPD Hamburg und SPD-Bundestagskandidat Ingo Egloff sowie der SPD-Bundestagkandidat Danial Ilkhanipour werden die Parade in Hamburg am Samstag begleiten.
Das Beispiel Hamburg zeigt, dass ein schwuler Bürgermeister nicht automatisch zur vollen Gleichstellung führt. Der Senat handelt nicht, obwohl es immer wieder zu Diskriminierungen auch in großstädtischen Schulen kommt. Vom Hamburger Senat gehen, im Gegensatz zum SPD-geführten Berlin, keinerlei Initiativen für die Bundesebene aus, um die Gleichstellung voranzubringen. Dies als vorbildliche Politik für Lesben und Schwule zu verkaufen, grenzt an eine Farce. Gleichstellung, so zeigt sich einmal mehr, gibt es nur mit der SPD!
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