SPDqueer Baden-Württemberg

Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung

CSD Stuttgart „Ohne Uns kein Wir“

Veröffentlicht am 28.07.2026 in Arbeitsgemeinschaften

Die SPDqueer Baden-Württemberg war in diesem Jahr mit einer eigenen Formation bei der Demonstration vertreten.

Gemeinsam mit zahlreichen Unterstützerinnen setzte die Arbeitsgemeinschaft ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und die Rechte für die queere Comunity.

Mit Bannern, Regenbogenfarben und klaren politischen Botschaften zeigte die SPDqueer auf der Route durch die Stuttgarter Innenstadt Präsenz. Die Teilnahme an der Demonstration unterstrich die Bedeutung einer offenen, solidarischen und diskriminierungsfreien Gesellschaft. Gerade in Zeiten, in denen queere Rechte immer wieder unter Druck geraten, sei es wichtig, sichtbar zu bleiben und Haltung zu zeigen.

Die SPDqueer Baden-Württemberg nutzte den CSD Stuttgart, um deutlich zu machen, dass Gleichstellung kein Lippenbekenntnis sein darf, sondern dass diese in Politik und Gesellschaft aktiv vorangetrieben werden muss. Dazu gehören der Schutz vor Diskriminierung, ein selbstbestimmtes Leben für queere Menschen sowie eine konsequente Unterstützung von Vielfalt in allen Lebensbereichen.

Der Christopher Street Day 2026 in Stuttgart war wieder einmal ein gelungenes Fest. Bei besten Temperaturen zog die Demonstration bunt wie eh und jeh durch die Innenstadt. Die Demonstration hat gezeigt wie vielfältig die Community ist – die feiernde Menge am Straßenrand hat gezeigt wie erfreut diese aufgenommen ist in der Stadt.

Die Demonstration bot nicht nur Raum für politische Forderungen, sondern auch für Begegnung, Solidarität und gemeinsames Feiern. Die Beteiligung der SPDqueer Baden-Württemberg war dabei ein Ausdruck von Verbundenheit mit der Community und ein klares Bekenntnis zu einer pluralen Demokratie.

Für einen düsteren Beigeschmack sorgte jedoch der Anschlag auf den CSD in Berlin, bei der eine Frau zu Tode kam. Es war ein Anschlag bewusst auf die queere Community. Er war bewusst gegen unsere Art zu leben gezielt.

Es zeigt wie verwundbar unsere Community ist. Immer wieder werden queere Menschen Opfer von Angriffen. Die Statistik zeigt wie sehr die queerfeindliche Gewalt in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Der Anschlag in Berlin ist ein trauriger Höhepunkt.

Wir wollen nun weiter dafür kämpfen, dass dieser Tag jedoch keinen Rückzug bedeutet. Die CSDs waren aus Protest entstanden. Sie waren immer ein Kampf für unsere Sichtbarkeit und Daseinsberechtigung.

Und jeder einzelne Angriff oder Anschlag auf uns zeigt, wie dringend es jeden einzelnen CSD noch braucht. Nicht nur hier, sondern weltweit. Das sind wir jedem Opfer schuldig.

Wir stehen in Solidarität zusammen. Mit allen Opfern von Diskriminierung. Unsere Vielfalt macht uns stark. Sie vereint uns.

Wir wenden uns entschieden gegen all unsere Feinde, die Hass schüren. Nicht nur gegenüber uns. Dieser Anschlag wird wieder dazu genutzt werden Hass gegen Muslime und Ausländer zu säen. 

Unser Herz ist gerade sehr schwer.

Hass ist niemals die Antwort. Es ist mehr Liebe.

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